DFC: Aktienkurse widersprechen US-Wachstumszahlen
Passend zur aktuellen Jahresbilanz der US-Videospielindustrie hat Marktforscher DFC Intelligence die Börsenwerte der großen Publisher unter die Lupe genommen. Mit dem Trend des allgemeinen Marktwachstum konnten die Aktien nicht mithalten.
Laut Marktforscher DFC Intelligence haben die Aktienwerte der großen US-Publisher dem allgemeinen Marktwachstum in den vergangenen zwölf Monaten nicht folgen können. Wie berichtet, haben IDSA und NPD Group die US-Videospielebilanz für 2002 vorgelegt, in dem von einem Umsatzwachstum von zehn Prozent die Rede ist. Mit Ausnahme von Take 2 Interactive ("Grand Theft Auto: Vice City"), deren Anteilsscheine im Vergleich zum Vorjahr um 21,1 Prozent auf 23,16 Dollar je Aktie stiegen, mussten alle anderen Publisher Federn lassen. Basierend auf den Vergleichsdaten 15. Januar 2002 und 15. Januar 2003, fiel der Aktienkurs von Electronic Arts um 7,3 Prozent auf 50,56 Dollar je Aktie. Activision verzeichnet einen Rückgang von 37,2 Prozent auf 15,16 Dollar je Aktie und THQ ein Minus von 58,5 Prozent (12,13 Dollar). Es folgen Midway mit minus 70,8 Prozent (vier Dollar), 3DO mit minus 85,9 Prozent (2,08 Dollar) und Acclaim mit minus 86,2 Prozent (0,65 Dollar). Den europäischen und japanischen Publishern ist es allerdings nicht viel besser ergangen. So verzeichne beispielsweise Infogrames ein Minus von 77 Prozent (3,33 Dollar), Ubi Soft ein Minus von 72,1 Prozent (10,48 Dollar), Nintendo ein Minus von 38,3 Prozent (11,50 Dollar) und Konami einen Rückgang um 21,3 Prozent auf 21,83 Dollar.
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