"Die Sims" feiern dieser Tage ihren dritten Geburtstag. Im Februar 2000 erblickte das Phänomen Personensimulation das Licht der Welt. Seither fällt ein Rekord nach dem andern den Verkaufserfolgen der charmanten Nervtöter zum Opfer.

Was bringt Menschen dazu, sich nach einem stressigen Arbeitstag an den Computer zu setzen und sich virtuellen sozialen Stress anzutun? Wahrscheinlich bedürfte es einer längeren psychologischen Abhandlung, das Phänomen "Die Sims" zu erklären. Sicher ist jedenfalls, die charmanten Nervtöter können stundenlang vor den Rechner bannen. Und das nun schon seit drei Jahren, mit nicht enden wollendem Erfolg

Seit nunmehr drei Jahren brechen "Die Sims" mit dem Hauptprogramm, den inzwischen fünf Add-Ons, der in den USA bereits erhältlichen Onlinevariante und der aktuellen PS2-Fassung einen Rekord nach dem anderen. Laut Hersteller Electronic Arts haben sich bisher knapp 24 Mio. Spieler weltweit für den Kauf eines "Sims"-Spiels entschieden. Ein weiterer ungewöhnlicher Punkt: Rund 60 Prozent der Fans sollen weiblichen Geschlechts sein. Für ein Computerspiel ein herausragender Wert.

"Die Sims" wurde in 17 Sprachen übersetzt und konnten in den drei aufeinander folgenden Jahren seit Erscheinen jeweils den Titel des bestverkauften PC-Spiels in den Vereinigten Staaten erringen. Und dabei ist noch lange kein Ende in Sicht. Erst vor kurzem hat Electronic Arts auch Versionen für die Xbox und den GameCube angekündigt. Und für die "Sims Online" steht zwar noch kein Veröffentlichungsdatum in Europa fest, laut "Sims"-Erfinder Will Wright ist aber Großes geplant.

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