Die ultimative MCVgamesmarkt-Umfrage
Die ersten Bundesländer sind in Ferienstimmung, und prompt staut sich die Blechlawine auf ihrem Weg gen Süden. Im Zeitalter mobilen Gamings fragte MCVgamesmarkt, wie denn die Branche sich die Zeit im Urlaubsstau vertreibt, und vor allem, wie sie dem Bezinpreisterror ein Schnippchen schlägt.
Eins ist gewiss: Langweiliges Starren auf den Heckspoiler des Vordermanns, das bringt es einfach nicht, wenn man Stunden im Stau auf den Autobahnen Süddeutschlands steht. Das Beste ist, sich erst gar nicht in den Stau zu stellen, zeigt man sich in der Branche überzeugt. Volker Ritzhaupt, Geschäftsführer von Application Systems Heidelberg Software, bevorzugt die radikale Lösung und verweigert konsequent den Sommerurlaub. "Lieber zu Hause,Wakeboarding Unleashed' zocken, als die Abgase des Vordermanns durch den Lungenbiofilter reinigen", ist seine Devise. "Und dann - oh Wunder - ist der Winter wieder da, und wir brechen uns stattdessen im Schnee die Beine."
Auf alternative Beförderungsmittel setzt Niels Bogdan, Head of PR bei Ubisoft. Mit etwas Wehmut erinnert er sich an die Zeiten, als er sich noch auf die Schulferien gefreut hat. "Ich denke, etwa zur gleichen Zeit als ich keine Schulferien mehr hatte, habe ich auch aufgehört, mit dem Auto in den Urlaub zu fahren - oder war das erst nach dem Studium?" Heute winkt Bogdan den im Stau Schwitzenden aus dem Ferienflieger zu, was ja in Zeiten der Billig-Airlines kein großes Problem mehr sei.
Auch Frank Matzke, Marketing Director Vivendi Universal Games, will sich nicht in den Stau stellen: "Dank verregnetem Sommer verzichte ich einfach gleich ganz auf die Autofahrt und rudere mit dem Schlauchboot von Frankfurt nach Ibiza - im überfluteten Straßengraben vorbei an den Megastaus!" Das Problem mit dem überteuerten Benzin hat Matzke damit auch sehr elegant umgangen. "Wie ich allerdings bergauf rudere, muss ich mir noch überlegen..."