Medienberichten zufolge wird der US-Branchenverband ESA im Lauf des Montags ein neues Konzept für die E3 vorlegen, der weltweit wichtigsten Spielemesse. Ziel des Konzepts ist es, die ausufernden Kosten in den Griff zu bekommen.

Die weltweit wichtigste Spielemesse, die Electronic Entertainment Expo (E3), steht möglicherweise vor einer radikalen Konzeptüberarbeitung. Laut eines Berichts des britischen Branchenmagazins "MCV UK" hat sich Doug Lowenstein, Präsident des US-Spielepublisherverbands Entertainment Software Association (ESA), mit Vertretern der größten Aussteller der Messe getroffen. Dabei soll es um Möglichkeiten zur Kostenreduzierung gehen. Schätzungen zufolge kostet die Big Player der Branche der E3-Auftritt inklusive Stand, Personal, Hotel und Anreise jedes Jahr einen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag.

US-Medien berichten unter Berufung auf Insiderquellen, dass der Umzug aus dem L.A. Convention Center auf ein kleineres Gelände geplant sei. Dort soll es vor allem mehr Meetingräume geben. Details wollten aber offenbar auch die Insiderquellen nicht nennen. Stattdessen verwiesen sie auf den heutigen Montag, an dem die ESA alle beschlossenen Änderungen publik machen will. Nur eines scheint gewiss: Auch wenn die E3 für alle Beteiligten immense Kosten bedeutet, will die Industrie an dem Event festhalten.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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