Weniger Umsatz, weniger Gewinn - so fällt die Bilanz des dritten Geschäftsjahresquartal von Electronic Arts aus. Und auch in den kommenden Monaten soll das Investieren über der Maxime Umsatzsteigerung stehen.

01,27 Mrd. Dollar Umsatz und ein Nettogewinn in Höhe von 259 Mio. Dollar - so lautet das Ergebnis des Spielemarktführes Electronic Arts im dritten Geschäftsjahresquartal das am 31. Dezember endete und die umsatzstärkste Zeit im Jahr darstellt. EAs Bilanz ist damit zwar noch immer deutlich besser als die vieler anderer Publisher, doch auch der Branchenprimus hat zurückstecken müssen: Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz um elf Prozent, der Nettogewinn um rund 30 Prozent zurück.

Unzufrieden ist man in Redwood dennoch nicht: "Wir waren die Nummer eins bei PS2, Xbox, PSP und PC sowohl in Nordamerika als auch in Europa", resümiert Chairman und CEO Larry Probst. Auch bei Xbox 360 habe man einen sehr guten Start hingelegt und EA erwarte, dass man 2006 auch auf dieser Plattform die Nummer eins sein wird. Das entsprechende Portfolio hat EA allemal. Auch im bilanzierten Zeitraum hatte EA fünf Titel im Programm, die mehr als eine Millionen Units verkauft haben. Das Topspiel, "Need For Speed: Most Wanted" verkaufte sich gar sieben Mio. Mal.

Der Rückgang bei Umsatz und Gewinn ist also in erster Linie eine Folge des teils erfolgten teils noch kommenden Generationswechsels bei der Hardware. Entsprechend liegt auch der Fokus bei EA für 2006: Es werde das Jahr des Investments noch vor dem Umsatz, gibt Warren Jenson, Chief Financial and Administration Officer von EA, die Marschrichtung vor. "Unsere Ressourcen konzentrieren sich auf Next-Generation-Software und den globalen Ausbau unseres Online- und Mobile-Geschäfts."

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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