Mit dem Höhepunkt der aktuellen Konsolengeneration erreicht auch Electronic Arts deutliche Umsatzsteigerungen. Angetrieben von Lizenz- und Sportthemen verbesserte sich der Umsatz des Branchenführers um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr - der Nettogewinn stieg um 32 Prozent.

Electronic Arts hat den Konzernumsatz im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2005 mit Ende 30. Juni gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 432 Mio. Dollar gesteigert. Dabei lag der Anteil der außerhalb der USA generierten Umsätze mit 51 Prozent erstmals über dem Wert aus dem Heimatmarkt. Dank Titeln wie "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", "EA Sports Fight Night 2004" und "UEFA Euro 2004", von denen jeweils mehr als eine Mio. Exemplare abgesetzt wurden, kletterte der Nettogewinn um 31 Prozent auf 24 Mio. Dollar oder 0,08 US-Cent je Aktie. "Wir hatten einen großartigen Start in das neue Geschäftsjahr", resümierte denn auch EA-Chairman und -CEO Larry Probst. Wichtigste Plattform war erneut Sonys PlayStation 2. Der Umsatzanteil mit Spielen für die Sony-Konsole lag bei 38 Prozent, gefolgt vom PC (15 Prozent), Xbox (13 Prozent), GameCube (sechs Prozent) und GBA (vier Prozent). Dabei konnten in fast allen Bereichen teils deutliche Steigerungen verzeichnet werden. Lediglich der Umsatz mit PC-Spielen gab nach, um 17 Prozent auf 67 Mio. Dollar. Der deutlichste Sprung gelang mit Software für Nintendos Game Boy Advance, der gegenüber dem Vorjahr um 663 Prozent anstieg. Allerdings täuscht die Zahl, da GBA-Software in der Electronic-Arts-Bilanz nur einen kleinen Posten ausmacht. Doch während im Vorjahr gerade mal zwei Mio. Dollar mit GBA-Spielen generiert wurden, liegt dieser Wert nun bei 18 Mio. Dollar. Für das 2. Quartal erwartet EA zwischen 680 und 715 Mio. Dollar Umsatz und einen Gewinn je Aktie zwischen 0,28 und 0,34 US-Cent. Das Gesamtjahr soll mit 2,00 bis 2,10 Dollar Gewinn je Aktie bei Umsätzen zwischen 3,3 und 3,4 Mrd. Dollar beendet werden.

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