Gemeinsam mit der Nettwerk Music Group hat Electronic Arts das Musik-Label EA Recordings gegründet. Ziel ist es, Musikstücke aus Spielen des Marktführers über digitale Vertriebsplattformen wie z.B. Apples iTunes Music Store zu vermarkten.

Nachdem Electronic Arts Ende vergangenen Jahres mit der Gründung eines eigenen Musikverlags erste Schritte im Musikbusiness unternommen hat, intensiviert der marktführende Spiele-Publisher nun seine Aktivitäten. Gemeinsam mit der Nettwerk Music Group wurde das Label EA Recordings ins Leben gerufen. Ziel ist es, Musiktitel aus EA-Spielen über digitale Plattformen wie z.B. Apples iTunes Music Store zu vermarkten. Heutzutage lasse sich der Konsument leichter über Computer- und Videospiele erreichen als etwa über das Radio, erläuterte Terry McBride, CEO von Nettwerk, den Schritt.

Dass EA nicht nur Hits bekannter Künstler in seinen Spielen verwendet, sondern über die Jahre auch selbst als Musikproduzent tätig war, beweist der hauseigene Musikkatalog, der nach Unternehmensangaben derzeit gut 3.000 Minuten Musik umfasst. Erste Tracks sollen ab Ende 2005 erhältlich sein und als Handy-Klingelton, Mastertone und im MP3-Format angeboten werden. Für den Anfang stellt EA Stücke kommender Spiele-Highlights sowie einiger Klassiker der Firmengeschichte in Aussicht. So werden Fans schon bald ihr Handy mit der Erkennungsmelodie von "Die Sims 2" oder "Medal Of Honor: European Assault" klingeln lassen können. Auch Stücke aus "Battlefield 2" und "James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau" sind angedacht.

Um den Künstlernachschub wird sich Next Level Music kümmern, ein Joint Venture von EA und Cherry Lane Music Publishing. Der Musikverlag wird gezielt nach Künstlern Ausschau halten, deren Stücke sich nicht nur für die neuesten EA-Produktionen eigenen, sondern auch darüber hinausgehendes Vermarktungspotenzial versprechen.

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Game Studies Watchlist #48
Rudolf Thomas Inderst; Professor for Game Studies & Game Design (HNU); Founder & Host of the Podcast Channel "Game Studies" (New Books Network); Section Head "Digitalspielkultur" (TITEL kulturmagazin); Expert Advisory Board "Digitale Spiele" (DFJV) © Inderst

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By Team Gamesmarkt 3 min read
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