Freudenfest für Gamer

Endlich - nach anstrengenden Wochen der Vorbereitung hat es die deutsche Gamesbranche geschafft, sich für die erste Spielemesse für Fachkunden und Endkonsumenten zu organisieren. Sah es auch am ersten und zweiten Messetag so aus, als wären die Unkosten für Miete und Stand in den Wind geschossen, bewiesen die am Wochenende hereinströmenden Massen, darunter übrigens auch Vertreter des weiblichen Geschlechts, dass der Ruf nach Leipzig auf enormen Widerhall gestoßen ist.

Beschwerden über den aus Consumersicht vergleichsweise hohen Eintrittspreis von zehn Euro waren verhallt, als die überwiegend jugendliche Zielgruppe mit ihren mitgebrachten Rucksäcken des Abends mit Demo-CDs, T-Shirts, Postern, Kugelschreibern etc. von dannen zog - wohl auch in der (berechtigten) Erwartung, die Give-Aways z. B. auf dem Schulhof meistbietend verhökern zu können

Diesbezügliche Erwartungen dürften nicht grundlos gewesen sein, denn PC- und Videospiele sollten spätestens seit der GC in aller Munde sein. Ohnehin spiegelte sich die Bedeutung der Branche nicht zuletzt in den aufwendigen Standkonzepten wieder, die den Vergleich mit jenen der kunterbunten Fachmesse E3 in Los Angeles wahrlich nicht zu scheuen brauchen.

Das tolle Line-up der Publisher sowie die Selbstverpflichtung, Spiele härterer Gangart in einem abgeschirmten Bereich nur Erwachsenen zu zeigen, müssen ebenso lobend erwähnt werden wie das unterhaltsame (und erwartungsgemäß phonstarke) Rahmenprogramm. Weiter so!

Michael Schmitz Ressortleiter Games [mailto:[email protected]@@@[email protected]]

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