Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes hat der deutsche Einzelhandel auch im April nicht viel von steigender Konsumfreude der Verbraucher gespürt. Auch wegen Kalendereffekten gab der Umsatz neuerlich nach.

Auch wenn die Arbeitslosenzahlen zurückgehen und die Gesellschaft für Konsumforschung den Deutschen eine steigende Investitionsbereitschaft attestiert, geht der Aufschwung am deutschen Einzelhandel nach Daten des Statistischen Bundesamtes nach wie vor vorbei. Anhand vorläufiger Ergebnisse für den April 2006 weisen die Wiesbadener Statistiker für den Ostermonat einen Umsatzrückgang um nominal 0,4 und real ein Prozent aus. Dabei kamen aber auch Kalendereffekte zum Tragen, hatte der April 2005 doch drei Verkaufstage mehr zu bieten. Ein Aufwärtstrend ist hingegen zu beobachten, zieht man den März 2006 als Vergleich heran. Dank des Ostergeschäfts, das 2005 in den März fiel, wurden nominal 3,1 und real 2,8 Prozent mehr umgesetzt. Zu den Gewinnern im Jahresvergleich zählt der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren (nominal + 0,5, real + 0,8 Prozent). Federn lassen musste erneut der Versandhandel, der Umsatzeinbußen von 15,4 Prozent nominal und 14,8 Prozent real hinnehmen musste.

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By Pascal Wagner 2 min read