Die weiter defizitäre Online-Division soll zum 1. April mit dem Software-Geschäft verschmolzen werden. Neben steigender Effizienz auch im Hinblick auf die Online-Dienste der Konsolenhersteller wird eine Vereinfachung des Berichtswesens angestrebt.

Electronic Arts hat angekündigt, seine Online-Division EA.com zum neuen Geschäftsjahr in den Kernbereich der PC- und Konsolensoftware einzugliedern. Ab dem 1. April werde auch der bislang in der Bilanz einzeln ausgewiesene Kostenpunkt EA.com nicht mehr explizit aufgeführt. Im vergangenen dritten Quartal verbuchte der Major-Publisher einen Verlust von 3,5 Mio. Dollar für seine Online-Sparte, an der unter anderem America Online (AOL) beteiligt ist. Im Zusammenhang mit der Umstrukturierung werde EA noch im vierten Quartal einen zusätzlichen Vorsteueraufwand zwischen 55 und 75 Mio. Dollar ausweisen. Darin enthalten seien zudem Kosten für die Restrukturierung verschiedener Entwicklerstudios und die Formierung eines Major-Studios in Los Angeles (EALA).

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