Kotick gibt CEO-Posten von Activision Blizzard Ende 2023 auf
Die abgeschlossene Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft bedeutet auch, dass Robert A. Kotick seinen CEO-Posten aufgeben wird. Noch bis Ende 2023 wird er mit Xbox-Chef Spencer die Übernahme über die Bühne bringen. Danach wird er das Unternehmen verlassen.
Nach dem Abschluss der Übernahme von Activision Blizzard (ABK) durch Microsoft wird Robert A. Kotick, aka Bobby Kotick, zum Ende des Jahres das Unternehmen verlassen. Xbox-Chef "Phil [Spencer] hat mich gebeten, CEO von ABK zu bleiben und ihm Bericht zu erstatten, und wir haben vereinbart, dass ich das bis Ende 2023 tun werde. Wir beide freuen uns darauf, gemeinsam an einer reibungslosen Integration für unsere Teams und Spieler:innen zu arbeiten", erklärte der aktuelle CEO von Activision Blizzard in einer E-Mail an die Belegschaft.
Damit endet eine Ära bei dem Publisher. "Als Brian Kelly und ich diese Reise 1991 begannen, wollten wir ein Unternehmen aufbauen, das großen Einfluss und dauerhaften Wert haben würde", erinnert sich Kotick, mit dessen Abgang eine Ära bei dem Publisher endet. "In den 1980er-Jahren leisteten wir mit "Pitfall", "River Raid" und "Kaboom" Pionierarbeit bei der Entwicklung unabhängiger Spiele für Dritte. In den 1990er Jahren haben wir die Welt mit Online-Multiplayer-Spielen wie "MechWarrior", "Warcraft" und "StarCraft" vereint. In den 2000er Jahren führten wir "Call of Duty" ein, das zu einer der erfolgreichsten Unterhaltungsserien der Geschichte wurde. Außerdem brachten wir "Guitar Hero" und "Tony Hawk's Pro Skater" auf den Markt, die wie nur wenige Videospiele in die Popkultur eingingen. In den 2010er Jahren brachten wir "Candy Crush Saga" auf den Markt, das bis heute mehr als fünf Milliarden Mal heruntergeladen wurde und dazu beigetragen hat, dass weltweit fünfzig Prozent unserer Spieler weiblich sind."
Letztendlich bedankte sich der nicht unumstrittene und immer wieder heftig kritisierte Geschäftsführer bei seiner Belegschaft und allen Mitarbeiter:innen. "Als Teil von Microsoft werden wir gemeinsam noch besser sein", so die abschließende Botschaft von Kotick.