Ende November wird in Essen zum zweiten Mal der Deutsche Entwicklerpreis vergeben. Einige konzeptionelle Änderungen gaben die Veranstalter im Vorfeld bekannt.

Zum zweiten Mal wird am 30. November in Essen der Deutsche Entwicklerpreis vergeben. Im Vorfeld gab Veranstalter Aruba Studios einige konzeptionelle Änderungen bekannt. Nach wie vor werden Entwicklerstudios geehrt, die im Zeitraum 1. November 2004 bis 31. Oktober 2005 erfolgreich ein PC- oder Konsolenspiel veröffentlicht haben. Dabei trennen sich die 28 Kategorien in Jury- und Publikumspreise. Der kommerzielle Erfolg ist bei der Preisverleihung nicht entscheidend. Vielmehr sollen Innovationsfreude und technische wie spielerische Qualitäten ausgezeichnet werden. Die Jury ist prominent mit Mitgliedern der deutschen Entwickler-, Verbands- und Presselandschaft besetzt.

2005 soll der Preis auch in der breiten Öffentlichkeit deutlicher wahrgenommen werden. Dafür sorgen schon die Hauptsponsoren und Medienpartner. Bislang haben Intel und ATI, NBC Giga, G.A.M.E., Northstar Developers und IGDA Frankfurt ihre Unterstützung zugesagt. Erstmals mit dabei sind auch die World Cyber Games Europe. Aus ihren Reihen wird sich auch ein Großteil der Teilnehmern bei der Abstimmung zum Publikumspreis rekrutieren. Alle 60.000 deutschen User können an der Abstimmung teilnehmen. Darüber hinaus werden über die Zeitschriften "GameStar" und "GamePro" des Münchner IDG Entertainment Verlags Mitmachkarten unters Volk gebracht. Für das passende Ambiente sorgt die LUEG Mercedes Gruppe. Ein eigener Limousinenservice wird die VIPs zur Veranstaltung bringen.

Als Location wurde die Essener Lichtburg gewählt. Der 1928 erbaute mondäne Filmpalast bietet bis zu 1250 Zuschauern Platz.

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