Die Electronic Sports League (ESL) hat eine sehr positive Bilanz ihrer siebten Spielzeit gezogen. Die Zahl der aktiven Nutzer erreichte einen neuen Rekord, und Preise inklusive Sachpreise im Wert von 170.000 Euro wurden ausgeschüttet.

Turtle Entertainment, Betreiber der Electronic Sports League (ESL), hat eine gute Bilanz der siebten Spielzeit gezogen. In der zurückliegenden Saison, die von August bis Dezember ausgetragen wurde und bei der ca. 400.000 Partien gespielt wurden, wurde erstmals die Grenze von 500.000 aktiven Nutzern durchbrochen. Doch nicht nur die Teilnehmerzahl deutet laut Turtle auf eine zunehmende Etablierung von eSports in Deutschland hin: Die insgesamt elf Intel Friday Night Games der Saison besuchten insgesamt 6500 Menschen vor Ort als Zuschauer. 2000 Besucher wurden allein am Finalwochenende Anfang Dezember in Köln gezählt. Ebenfalls sehen lassen können sich die Preisgelder: 120.000 Euro wurden in der 7. Saison ausgeschüttet. Hinzu kommen Sachpreise im Wert von rund 50.000 Euro. "Die siebte Saison war überaus erfolgreich und beweist, dass eSports rasant wächst und längst kein Randphänomen mehr ist", so Jens Hilgers, Gründer und Geschäftsführer von Turtle Entertainment. Die achte Saison der ESL startet Mitte Februar. Während des Liga-Betriebs gehen die Intel Friday Night Games erneut auf Tour. Neben Köln, Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Oberhausen stehen auch erstmals Stuttgart und Duisburg auf dem Tourplan. Die ESL gehört zu den wichtigsten eSports-Ligen in Deutschland. ESL-Veranstalter Turtle Entertainment machte zuletzt unter anderem durch den Kauf eines Anteilspakets am Fernsehsender GIGA auf sich aufmerksam.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.