Immer mehr Investoren reizt das globale Phänomen eSport. 180 Vertreter aus Wirtschaft Sport und Sponsoring versammelten sich auf dem diesjährigen eSport.business.forum im Vorlauf zur DreamHack Leipzig und sprachen über die Potenziale des elektronischen Sports.

Mit bis zu 130 Millionen Euro Umsatz im eSport alleine in Deutschland rechnen Branchenkenner. Doch was Sponsoren vor allem an eSport reizt, ist die globale Reichweite. Das zeigte sich auf dem diesjährigen eSport.Business.Forum. Bereits zum dritten Mal in Folge versammelten sich bei dem Event zum Auftakt der DreamHack Leipzig rund 180 Vertreter aus Wirtschaft, Sport und Sponsoring.

Das Thema eSport ist in der Gesellschaft schon recht weit verbreitet, wie zwei erst kürzlich durchgeführte Studien des game-Verbands zeigen. In der Wirtschaft ist es zwar noch nicht ganz in der Mitte angekommen, doch das Interesse steigert sich vermehrt. Elektronik- und Technikmarken haben die Möglichkeiten von eSport-Sponsoring schon länger für sich entdeckt, nach und nach lockt es aber auch nichtendemische Brands in den Markt. Vorreiter ist hier unter anderem Mercedes-Benz, das sich schon länger im Bereich eSport engagiert, doch seit kurzem auch der erste Automobilhersteller ist, dessen Logo ein eSport-Team-Trikot ziert, nämlich das von SK Gaming.

"Sponsoring wird in der Community gut angenommen", so Gunnar Schrage von der Daimler AG. Der Schlüssel einer guten Marketing-Strategie liegt seiner Meinung nach darin, der Zielgruppe ein Mitspracherecht durch Social-Media-Kanälen einzuräumen und die Vorschläge bei Entscheidungen miteinzubeziehen.

Ein wichtiges Thema aus dem eSport.business.forum war natürlich auch der erst kürzlich gestartete neue eSport-Sender eSport1. "eSport ist fantastisches Entertainment, das eine Plattform und Aufmerksamkeit verdient", so Daniel von Busse von Sport1. "Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu Twitch, aber wir werden das Thema mehr in Richtung Mainstream führen", so von Busse.

Share this post

Written by