Das Minus von Interplay beläuft sich fürs 1. Quartal 2004 auf 900.000 Dollar. Die beiden Keytitel "Baldur's Gate: Dark Alliance II" und "Fallout: Brotherhood of Steel" blieben unter den Erwartungen. Die Rettung für den angeschlagenen Publisher soll nun ein MMORPG aus dem "Fallout"-Universum bringen.

Interplay hat das 1. Geschäftsjahresquartal zum 31. März mit einem Minus von 900.000 Dollar abgeschlossen. Das teilte der angeschlagenen US-Publisher in einer Börsenmeldung mit. Der Umsatz sank von 18,8 Mio. (Vorjahr) auf 8,4 Mio. Dollar. Hauptverantwortlich hierfür seien die schwachen Verkäufe der beiden Keytitel "Baldur's Gate: Dark Alliance II" und "Fallout: Brotherhood Of Steel", die beiden unter den Erwartungen geblieben seien. Zudem hatte im Vorjahr der Titel "Hunter - The Reckoning" für gute Einnahmen gesorgt; ein vergleichbarer Hittitel habe im 1. Quartal 2004 gefehlt. Laut Herve Caen, CEO Interplay, sei man derzeit damit befasst, die laufende Finanzierung der Geschäftstätigkeit sicherzustellen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Als Rettungsanker soll hier das Geschäft mit Onlinerollenspielen dienen. Besonders von einem Massive-Multiplayer-Online-Roleplaying-Game (MMORPG) aus dem "Fallout"-Universum verspricht sich die Firmenleitung den Umschwung.

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