Im neuen Bundeshaushalt für das Jahr 2020 steht nichts über eine Game-Förderung. Auch die im Jahr 2018 geplante Förderung von 50 Millionen Euro ist noch ausstehend. Der game-Verband weist auf die dringend benötigte Förderung hin.

Dergame - Verband der deutschen Games-Branche hat zum Start der Debatten um den Bundehaushalt 2020 nochmal auf die dringend benötigte Förderung für 2020 und darüber hinaus hingewiesen. Überraschenderweise fehlten diese Mittel im Regierungsentwurf des kommenden Bundeshaushalts. Nun konnte die Games-Förderung von 50 Millionen Euro, die 2018 auf den Weg gebracht wurde, auch unter anderem wegen der noch ausstehenden EU-Notifizierung noch nicht zur Anwendung kommen. Für 2020 können die Fördermittel nur noch über das parlamentarische Verfahren eingebracht werden.

"Jetzt gilt's! Die große politische, parteiübergreifende Unterstützung für die Games-Förderung muss in den kommenden Wochen in konkretes politisches Handeln umgesetzt werden. Deutschland braucht endlich eine planbare und langfristige Games-Förderung: Nur sie schafft konkurrenzfähige Wettbewerbsbedingungen für die vielen kreativen Games-Entwicklerinnen und -Entwickler in Deutschland und wäre angesichts der sich eintrübenden Konjunktur ein wichtiger wirtschaftspolitischer Impuls für den gesamten Digitalstandort Deutschland", sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. "Auf der gamescom haben wir über die Parteigrenzen hinweg ausschließlich Unterstützung für die Fortsetzung der Games-Förderung gehört. Jetzt müssen den Worten auch Taten folgen."

Die Games-Förderung wird in Deutschland dringend benötigt, das zeigt auch die aktuelle Entwicklung. Der Anteil deutscher Spiele-Produktionen auf dem Heimatmarkt fällt bereits seit Jahren und so bleiben von 100 Euro, die für Spiele ausgegeben wurden, nur 4,30 Euro bei den deutschen Entwicklern. Die Förderung würde auch dem Finanzministerium zugutekommen, denn eine Förderung von 50 Millionen Euro pro Jahr, würde in Deutschland zusätzliche Steuer- und Sozialabgaben von rund 90 Millionen Euro führen.

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