Florida folgt Kalifornien
Nach dem Vorbild Kaliforniens soll schon bald auch im US-Bundesstaat Florida der Verkauf von Spielen mit gewalttätigen oder sexuellen Inhalten an Jugendliche unter Strafe gestellt werden.
Der republikanische Abgeordnete Alex Diaz de la Portilla hat US-Medien zufolge nach kalifonischem Vorbild eine Gesetzesvorlage zur Abstimmung vorgelegt, die den Verkauf von Spielen mit gewalttätigen oder sexuellen Inhalten in Florida unter Strafe stellen soll. Der Text halte sich in großen Teilen an den kalifornischen Entwurf, der vor kurzem von Gouverneur Arnold Schwarzenegger unterzeichnet wurde. Demnach sollen auch in Florida 1000 Dollar bei Verstößen fällig werden. Ebenso ist eine Kennzeichnung mit einem fünf mal fünf Zentimeter großen Sticker vorgesehen. In einem Punkt jedoch geht der Republikaner weiter als sein demokratischer Kollege Leland Yee in Kalifornien. Auch in Spielhallen soll Jugendlichen der Zugang zu entsprechenden Spielen verwehrt werden. Das kalifornische Gesetz bezieht einzig Computer- und Videospielhändler ein, lässt die Spielhallenbranche aber außen vor.