Gut sechs Wochen nach den Gesamtdaten des deutschen Spielemarkt legte der game weitere Daten zum deutschen Mobile-Games-Markt vor. Der wuchs um 31 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Bezahlte Premiumgames steuern nur 15 Mio. Euro bei, der Rest kommt aus dem Free-to-play-Geschäft.

Der Mobile-Games-Markt ist das Wachstumssegment der Gamesbranche. Nicht anderes ist es in Deutschland, wie neue Daten vom game - Verband der deutschen Games-Branche jetzt zeigen. Sechs Wochen nach den Gesamtmarktzahlen legte der game detailliertere Angaben zum Mobile Segment vor. Demnach trugen die Mobile Games 2018 insgesamt 1,506 Mrd. Euro zum Gesamtmarktvolumen von 4,4 Mrd. Euro bei. Gegenüber Vorjahr, als Mobile Games noch 1,152 Mrd. Euro Umsatz beitrugen, wuchs das Segment also um 31 Prozent. Der Vergleich ist jedoch nur eingeschränkt aussagekräftig, das der game die Marktdaten 2018 mit Hilfe anderer Dienstleister ermittelt wodurch sich auch die Methodik der Erhebung änderte.

Nichtsdestotrotz zeigen die Daten einen sehr eindeutigen Trend. Denn das eigentlich klassische Geschäft, der Verkauf von Mobile Games gegen eine Premiumgebühr, steuerte sowohl 2017 als auch 2018 nur rund 15 Millionen Euro zum Gesamtmarkt bei. Pay-to-play macht damit gerade einmal ein Prozent des Gesamtmarkts aus, Free-to-play hingegen 99 Prozent. Das Durchschnittsalter der Mobilen Spieler liegt übrigens bei 36,1 Jahren.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
Game Studies Watchlist #48
Rudolf Thomas Inderst; Professor for Game Studies & Game Design (HNU); Founder & Host of the Podcast Channel "Game Studies" (New Books Network); Section Head "Digitalspielkultur" (TITEL kulturmagazin); Expert Advisory Board "Digitale Spiele" (DFJV) © Inderst

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By Team Gamesmarkt 3 min read