Gameloft-Umsatz wächst weiter zweistellig
Der Markt für Handyspiele boomt. Als führendes Unternehmen gibt Gameloft den Trend vor. Im vierten Quartal und für das Gesamtjahr 2006 werden erneut hohe zweistellige Zuwachsraten vermeldet. Die Prognosen für die kommenden Jahre sehen kontinuierliches Wachstum voraus.
Als einer der führenden Handyspiele-Entwickler und -Publisher gibt Gameloft den Trend im Boommarkt für mobile Spiele vor. Nun legten die Franzosen die Jahresbilanz 2006 vor, die dem Segment eine lukrative Zukunft verspricht. Um neuerliche 46 Prozent auf 68,4 Mio. Euro stieg der Konzernumsatz über die vergangenen zwölf Monate an. Allein das vierte Quartal brachte es so bei einem Plus von 41 Prozent auf mehr als 21,8 Mio. Euro Umsatz. Den Löwenanteil macht dabei der Backkatalog aus. 70 Prozent der Umsätze wurden mit Spielen generiert, die zwischen 2002 und 2005 auf den Markt kamen. Zu den Topsellern aus den 2006 neu veröffentlichten 45 Handyspielen zählten Titel wie "2006 Real Football", "Mission Impossible III" oder auch "Platinum Soduko".
Wichtigster Absatzmarkt war im vergangenen Jahr erneut der europäische Heimatmarkt. 43 Prozent der Umsätze wurden zwischen Irland und Russland, zwischen Island und Griechenland generiert. Der nordamerikanische Markt brachte es auf einen Umsatzanteil von 41 Prozent; in Asien und Südamerika wurden 17 Prozent der Umsätze generiert.
Die hervorragenden Wachstumszahlen aus dem Handyspiele-Bereich machten es den Franzosen auch leicht, sich vom Nebenkriegsschauplatz Internetspiele zu verabschieden. Bei einem Umsatzanteil von nur noch einem Prozent ist dies auch wenig verwunderlich. Zudem war das Angebot lukrativ: Der Verkauf der Internetplattform www.jeuxvideo.com im spülte im Sommer 2006 22,9 Mio. Euro in die Kassen.
Die eigenen Zukunftsaussichten schätzt der Gameloft-Vorstand rosig ein. Vor allem der rasant hohe Verbreitungsgrad moderner, spielfähiger Handys weltweit stimmt zuversichtlich, dass das immense Wachstum auch über die kommenden Jahre gehalten werden kann. Ein erneutes Umsatzplus von bis zu 47 Prozent wird für das laufende Geschäftsjahr erwartet.