Können Computer- und Videospiele beim Spieler Emotionen hervorrufen? Laut einer Studie von Bowen Research auf jeden Fall. Drei Viertel der Befragten gaben gar an, dass sie von Spielen eher gerührt werden als von Musik und Film.

Einer aktuellen Studie von Bowen Research zufolge gewinnen Computer- und Videospiele mehr und mehr an emotionaler Tiefe. Immer öfter lösten Spiele beim User komplexe Gefühle aus. Drei Viertel der Teilnehmer gaben gar an, beim Spielen stärkere Gefühle zu empfinden als bei einem Film oder beim Musikhören. "Für die Hälfte der Spieler ist es extrem wichtig, während des Spielens Emotionen zu empfinden. Dies legt die Schlussfolgerung nahe, dass emotionalere Spiele auch größeren kommerziellen Erfolg verbuchen könnten", resümiert Hugh Bowen von Bowen Research.

Der Untersuchung zufolge wird vor allem dem Rollenspielgenre emotionale Tiefe zugesprochen. Durch die lange Beschäftigung mit dem Helden freut und leidet der Spieler besonders intensiv mit der Spielfigur. Auf dem zweiten Rang folgen First-Person-Shooter und Actiongames. Flugsimulationen vermitteln demnach so gut wie keine Emotionen. Nach dem emotionalsten Spielen befragt, gab eine Mehrheit die "Final Fantasy"-Serie von Square Enix an.

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