Beeindruckende 29 Prozent beträgt das Umsatzplus von GameStop im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Hauptverantwortlich für den guten Geschäftsverlauf waren die Next-Generation-Konsolensysteme.

Die neuen Konsolensysteme sorgten in den Filialen der GameStop-Kette zu Weihnachten für zufriedene Gesichter. Die US-Handelskette bilanzierte nun das Weihnachtsgeschäft 2006 und kommt für den Zeitraum November bis Dezember auf ein Umsatzplus von beeindruckenden 29 Prozent im Jahresvergleich. Flächenbereinigt beträgt das Plus immerhin noch 23,9 Prozent. In absoluten Zahlen wurden zum Jahresende 1,732 Mrd. US-Dollar Umsatz in den GameStop-Geschäften generiert. "Ohne Frage war dies eines der erfolgreichsten Weihnachtsgeschäfte der Firmengeschichte", kommentierte GameStop-CEO und Chairman R. Richard Fontaine. Trotz Lieferengpässen bei PlayStation 3 und Wii seien es vor allem die Next-Generation-Konsolen gewesen, die zusätzliche Umsätze in die Kassen spülten. "Nie zuvor gab es eine größere Hardware- und Zubehörauswahl an Weihnachten", brachte es Fontaine auf den Punkt. Dies sei der Grund, weshalb gerade die Fachhändler dieses Jahr profitiert hätten.

Der Kassensturz zum neuen Jahr brachte auch ans Licht, welche Spiele bei der Kundschaft besonders gefragt waren. Konzernweit verzeichnete GameStop die meisten Verkäufe für Microsofts "Gears Of War". Weitere Topseller waren "Final Fantasy XII", "The Legend Of Zelda: Twilight Princess", "Guitar Hero II" sowie "WWE SmackDown vs. Raw 2007". Ob der hervorragenden Umsatzzahlen hob das Unternehmen auch die Prognose für das Ende Dezember beendete vierte Quartal und das Gesamtjahr an. Zwischen 1,58 und 1,60 US-Dollar Gewinn je Aktie werden aus dem Weihnachtsquartal erwartet. Für das Gesamtjahr könnte dies den Gewinn je Aktie auf zwischen 2,03 und 2,05 US-Dollar anwachsen lassen.

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