Nachdem die Fusion mit Ex-Konkurrenten Electronics Boutique abgeschlossen ist, beginnen die Synergieeffekte bei GameStop zu greifen. Der Umsatz im ersten Quartal explodierte förmlich mit 119 Prozent Steigerungsrate.

Nach der vollzogenen Fusion mit Electronic Boutiques vermeldet GameStop für das zum 31. März beendete erste Quartal eine Umsatzexplosion um 119 Prozent von 474,7 Mio. im Vorjahr auf nun 1,040 Mrd. Dollar. Flächenbereinigt sank der Umsatz zwar um 3,3 Prozent, was aber nach prognostizierten sieben bis neun Prozent positiv gewertet wird. Die Synergieeffekte greifen vorerst aber nur langsam. So wurden die ehemaligen EBgames-Filialen in den letzten Monaten auf GameStop umfirmiert und an das GameStop-Warenwirtschaftssystem angeschlossen. So stieg der operative Gewinn im Jahresvergleich zwar um 126 Prozent von 16,9 Mio. auf 38,1 Mio. Dollar an, der Nettogewinn konnte mit einem Plus von 10,3 auf 11,7 Mio. Dollar (15 US-Cent je Aktie) aber nicht Schritt halten.

Für den erheblich gestiegenen Umsatz gab es abseits der Fusion noch weitere Faktoren. So komme die erhöhte Nachfrage nach Xbox-360-Hard- und -Software sowie der hohe Preispunkt von 59,99 Dollar bei Next-Generation-Software dem Unternehmen zu Gute, betonte GameStop-CEO R. Richard Fontaine. Aufgrund der guten Rahmenbedingungen passte GameStop die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Zwischen 1,93 und 2,03 US-Dollar je Aktie sollen die mehr als 4400 Filialen in 15 Staaten weltweit im laufenden Geschäftsjahr erwirtschaften.

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Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

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By Marcel Kleffmann 1 min read