Die GCDC 2004 ist bereits im zweiten Jahr die größte Zusammenkunft der deutschen Entwicklerszene. Und nicht nur das: 2004 wird der Fokus verstärkt auf Internationalität gelegt, sowohl bei den Vortragenden als auch bei den Teilnehmern.

Die zweite Games Convention Developer Conference (GCDC) 2004 findet am 17. und 18. August im Vorfeld der GC - Games Convention statt. Nach der positiven Resonanz auf die Premierenveranstaltung im letzten Jahr werden 2004 noch mehr Teilnehmer erwartet. Knapp drei Wochen vor Beginn waren bereits 180 Personen angemeldet, schon jetzt 30 mehr als im Vorjahr. Großer Wert wird 2004 auf verstärkte Internationalität gelegt, was sich in erster Linie in der großen Zahl namhafter ausländischer Vortragender, vornehmlich aus dem angloamerikanischen Raum, ausdrückt. Mehr als 60 Referenten aus zehn Ländern sollen beweisen, dass die deutsche Entwicklerszene sich vom eigenbrötlerischen Image lösen will. Der Freelancer Bob Bates, Jason Della Rocca von der International Game Developers Association (IGDA) oder Stefan Lampinen von Nokia stehen stellvertretend für die Prominenz der Vortragenden. Die Mehrzahl der Vorträge wird in englischer Sprache gehalten.

"Die internationale Ausrichtung der diesjährigen GCDC wird hoffentlich dazu führen, dass auch vermehrt internationale Teilnehmer an der GCDC teilnehmen. Denn dem Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern kann man einen ähnlichen Stellenwert beimessen wie den Vorträgen und Diskussionen selbst", sagt Olaf Wolters, Vorstandsvorsitzender Northstar Developers. Als Kommunikationsplattform und Forum zum Wissensaustausch sieht Frank Sliwka von der Leipziger Messe die GCDC. Dabei muss 2004 der betriebswirtschaftliche Bereich zugunsten technischer Inhalte etwas zurückstecken. Im Vordergrund stehen der noch junge Markt Mobile Entertainment und die Technologien der Zukunft. Diese beiden Tracks, Mobile Entertainment und Future Lab, hält auch Stephan Reichart, Geschäftsführer G.A.M.E., dem Bundesverband der Entwickler von Computerspielen, für "wegweisend und wichtig"; er verweist auf die "hervorragenden Kompetenzen in Deutschland" auf diesen Gebieten. G.A.M.E. bringt sich aktiv in die Unterstützung der Konferenz ein, nicht zuletzt auch dadurch, dass man eigene Redner präsentiert. Reichart sieht in der deutschen Entwicklerszene momentan eine "enorme Dynamik", die, angefangen bei der Quo-vadis-Konferenz im Ruhrgebiet über die Nordmedia-Workshops in Hannover bis zum IGDA-Treffen in Frankfurt, nun in der GCDC gipfele. Laut Reichart ist die deutsche Entwicklerszene auf dem besten Weg, auch international wieder an Bedeutung zu gewinnen.

Das gesteigerte Interesse der Branche an der GCDC lässt sich auch unschwer an den Sponsoren erkennen: Intel, Ati, Nokia das Microsoft Developer Network (msdn), Exit Games, Wibu Systems u. a. unterstützen die Veranstaltung bzw. stellen Vortragende. Als impulsgebend sieht Olaf Wolters auch den Track Academic Day, der den Fokus auf branchenspezifische Ausbildungen legt. Hier lohnt sich laut Wolters ein Blick über die Landesgrenzen, denn "in den USA und UK sind branchenspezifische Ausbildungs- und Studiengänge längst etabliert". Bewegung ist aber auch hier bereits zu verzeichnen, wie erst kürzlich die staatliche Anerkennung zweier neuer Bacherlor-Studiengänge an der BiTS (Business and Information Technology School) mit Gaminginhalten zeigte. Als Zielsetzung für die GCDC sieht Wolters, "die GCDC an den Wünschen der internationalen Zielgruppe auszurichten und so die 'wahre' europäische GDC zu etablieren". Kein bescheidenes Ziel, aber nach einem Blick auf das Programm auf der Folgeseite und die Resonanz auf die Vorjahresveranstaltung auch kein unerreichbares.

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One-Third of German Gamers Create Content for Games
One-third of German gamers create content for games. The translation can be found further down the page. © game – Verband der deutschen Games-Branche

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By Marcel Kleffmann 2 min read