Generationswechsel belastet Mad Catz
Während sich Zubehörprodukte für die neue Konsolengeneration noch in der Entwicklung befinden, sinkt die Nachfrage nach Controllern und Co. für PS2, Xbox und GameCube. Entsprechend hatte Peripheriehersteller Mad Catz im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem in den USA mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen.
Im Zubehörmarkt macht sich der Generationswechsel mit sinkenden Umsätzen bemerkbar. Dies hat auch Peripheriehersteller Mad Catz zu spüren bekommen, der die Bilanzzahlen für das zum 31. März beendete Geschäftsjahr und das vierte Quartal vorgelegt hat. Demnach gab der Unternehmensumsatz im Jahresvergleich um 10,1 Prozent von 112,1 Mio. Dollar im Vorjahr auf aktuell 100,8 Mio. Dollar nach. Dass zeitgleich die Investitionen in die Produktentwicklung für PlayStation 3 und Wii erhöht wurden, resultiert in einem Nettoverlust von 6,7 Mio. Dollar. Im Vorjahr schlugen noch 4,6 Mio. Dollar Gewinn zu Buche.
Dabei zeigte sich vor allem der US-amerikanische Markt als schwieriges Terrain. Von mehr als 91 Mio. auf nun noch gut 72 Mio. Dollar gab der Umsatz im Heimatmarkt nach. In Europa macht das Unternehmen derweil Boden gut: Der europäische Umsatzzuwachs wird mit 16 Prozent angegeben. Mit insgesamt 3,1 Mio. Dollar Umsatz und einem Umsatzanteil von etwas mehr als drei Prozent bleibt Europa aber weit abgeschlagen hinter dem US-Markt.
Für das vierte Quartal bilanzierte Mad Catz 3,3 Mio. Dollar Nettoverlust bei 17,2 Mio. Dollar Umsatz - ein Minus von 21 Prozent im Jahresvergleich.