Generationswechsel bremst Mad Catz aus
Zubehörhersteller Mad Catz hatte im dritten Geschäftsjahresquartal mit rückläufiger Nachfrage zu kämpfen. Die neuen Produkte für Xbox 360 konnten die Rückgänge bei den anderen Systemen nicht auffangen.
Zubehörhersteller Mad Catz bekam im dritten Quartal mit Ende 31. Dezember die rückläufige Nachfrage bei Produkten zur aktuellen Konsolen-Generation zu spüren. Um 14,9 Prozent von 52,8 Mio. im Vorjahr auf aktuell 45 Mio. Dollar sackte der Umsatz ab. Rückgänge verzeichnete das Unternehmen vor allem bei kabellosen Controllern und in der gesamten Xbox-Produktrange. Zuwächse wurden einzig im Europageschäft realisiert. Um 62,6 Prozent auf 7,6 Mio. Dollar beläuft sich das Umsatzplus in Europa. Das Umsatzminus im US-Markt konnte aber nicht aufgefangen werden. Naturgemäß litt die Ertragssituation unter den rückläufigen Umsätzen. Nach 3,9 Mio. Dollar Nettogewinn im Vergleichszeitraum steht unter der Bilanz des abgelaufenen Quartals eine schwarze Null.
Nach neun Monaten beläuft sich der Unternehmensumsatz auf 83,5 Mio. Dollar. Ein Rückgang um 7,4 Prozent. Infolgedessen brach der Gewinn weg. Wurde im vergangenen Jahr noch ein Nettogewinn von vier Mio. Dollar verbucht, so liegt der Verlust in diesem Jahr bei 3,3 Mio. Dollar.