Geringe Margen drücken Maxdata-Ergebnis
Im 2. Quartal ist der Umsatz von Computerhersteller Maxdata aufgrund der gestiegenen Nachfrage in fast allen Geschäftsbereichen um 5,9 Prozent gestiegen. Der starke Margendruck insbesondere bei Flachbildschirmen und Notebooks verhagelte den Marlern aber dennoch das Ergebnis.
Der im westfälischen Marl ansässige Computerhersteller Maxdata hatte im 2. Geschäftsjahresquartal (Ende: 30 Juni) mit starkem Margendruck in den Bereichen Flachbildschirme und Notebooks zu kämpfen. Zwar konnte der Umsatz dank steigender Nachfrage in fast allen Geschäftsbereichen um 5,9 Prozent auf 139,8 Mio. Euro (auf Basis vorläufiger Zahlen) gesteigert werden, die deutlich geringeren Margen verhagelten dem Unternehmen dennoch das Betriebsergebnis. So bleibt unterm Strich ein Ebit von Minus 5,8 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal lag das Minus noch bei 3,5 Mio. Euro. Trotz der negativen Entwicklung hält die Unternehmensführung an den ausgegebenen Zielen fest. Für das zweite Halbjahr erwartet Maxdata bei stabilen Preisen ein Nachlassen des Margendrucks und geht weiterhin davon aus, bei 680 bis 710 Mio. Euro Umsatz ein positives Ebit zwischen vier und sieben Mio. Euro zu schreiben. Der Umschwung soll bereits im laufenden 3. Quartal mit um zehn Prozent höheren Umsätzen zwischen 160 und 170 Mio. Euro einsetzen.