Gewaltdebatte erreicht Südkorea
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In Südkorea sind nach einem tragischen Grenzzwischenfall Kriegssimulationen in Verruf geraten.
Ein tragischer Vorfall an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea könnte nun auch in dem ostasiatischen Land eine Diskussion über Gewalt in Computer- und Videospielen lostreten. Wie Reuters berichtet, hat am vergangenen Wochenende ein südkoreanischer Soldat in einer Granzstation acht seiner Kameraden getötet. Die Armeeleitung führt den Vorfall auf einen Realitätsverlust des Täters zurück. Der Wehrpflichtige sei großer Fan von Kriegssimulationen gewesen und habe infolge seines starken Spielekonsums nicht mehr zwischen Realität und Fantasie unterscheiden können, so die offizielle Erklärung.