Die große Koalition aus CDU, CSU und SPD hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Jugendschutz in Deutschland weiter auszubauen. Unter dem Punkt "Aufwachsen ohne Gewalt" verabreden die Koalitionäre unter anderem ein Verbot von "Killerspielen", ohne das weitere Vorgehen näher auszuführen.

Neben Arbeitsmarkt und Haushaltskonsolidierung will sich die große Koalition aus CDU, CSU und SPD auch des Themas Jugendschutz annehmen. Dies geht aus dem Koalitionsvertrag hervor, der von den Parteien am 11. November veröffentlicht wurde. Unter dem Punkt "Aufwachsen ohne Gewalt" verabredeten die Koalitionäre eine Neuregelung des Jugendschutzes. Schnellstmöglich wird der Dialog mit den Ländern gesucht, "um notwendige Konsequenzen rechtzeitig zu ziehen" und die Neuregelungen noch vor dem vereinbarten Zeitpunkt im März 2008 zu evaluieren.

Im Koalitionsvertrag finden sich erste Eckpunkte, die die Vorgehensweise festlegen. Ohne näher zu erläutern, verständigten sich die Parteien auf eine Überprüfung der Wirksamkeit der Regulierten Selbstkontrolle, der Altersgrenzen für die Freigabe bei Filmen und Computer- und Videospielen sowie von verlässlichen Kontroll- und Sicherheitsstandards bei Videoverleihautomaten. Zudem wird ein Verbot von "Killerspielen" in Betracht gezogen. Was für Spiele unter diesen Oberbegriff fallen und auf welchen Grundlagen die Kategorisierung als "Killerspiel" erfolgen soll, wird vorerst offen gelassen.

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