GVU und Polizei haben, wie sie auf einer Pressekonferenz in Gifhorn berichteten, bei bundesweit 14 Razzien gegen Softwarepiraten am Montag zwei Personen festgenommen und mehrere 10.000 Datenträger beschlagnahmt.

Es ist laut GVU "einer der größten Erfolge der letzten Jahre gegen die organisiserte Wirtschaftkriminalität bei Softwarepiraterie": Am 10. Februar durchsuchten Kriminalbeamte und Mitarbeiter der GVU bundesweit 14 Objekte wegen des Verdachts der Produkt- und Markenpiraterie. Dabei wurden zehntausende Datenträger mit Raubkopien beschlagnahmt, berichteten jetzt Polizei und GVU. Zudem seien 24 PC-Anlagen, 31 CD/DVD-Brenner sowie Vermögenswerte in Höhe von 200.000 Euro konfisziert worden. Der entstandene Schaden, der derzeit noch nicht genau beziffert werden kann, liegt laut GVU voraussichtlich im mehrstelligen Millionenbereich. Die Drahtzieher, ein 43jähriger Braunschweiger und seine Lebensgefährtin, hatten Abnehmer auch im Ausland, unter anderem in Griechenland, Holland und der Schweiz. Den Tätern wird vorgeworfen, seit Jahren im großen Stil illegal Filme, Spiele und Software aus dem Netz heruntergeladen, vervielfältigt und damit Handel getrieben zu haben.

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