Macrovision hat eine Studie in Auftrag gegeben, um das Verhalten von PC-Gamern hinsichtlich raubkopierter Software zu erheben. Die Ergebnisse sind wenig erbaulich.

52 Prozent der PC-Gamer nutzen regelmäßig gecrackte Software. Das ergab eine Studie des Kopierschutzspezialisten Macrovision. Befragt wurden 2219 Spieler über verschiedene populäre Spielewebsites. 33 Prozent der Spieler, die zugaben, illegale Software zu nutzen, gaben auch an, "ISO"-Dateien, also komplette CD-Images, aus dem Netz zu laden. 15 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, 15 oder mehr Spiele in den letzten zwei Jahren illegal erworben zu haben. Macrovision kommt zu dem Schluss, dass ein Kopierschutz, der länger als vier Wochen nicht umgangen werden kann, die Umsätze deutlich in die Höhe treiben könnte. Denn laut der Studie wollen zwei Drittel der illegalen Nutzer nicht länger als sechs Wochen warten, um einen neuen Titel zu spielen.

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