Der HDE beklagt weitere Umsatzrückgänge im Einzelhandel und kritisiert die Sparbeschlüsse der Bundesregierung.

In den Monaten Juli bis September war der Einzelhandel laut Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) zwar nicht so heftig von Umsatzeinbrüchen betroffen wie in den ersten beiden Quartalen, eine Entwarnung könne jedoch nicht gegeben werden. Laut Hermann Franzen, Präsident des HDE, ist die Lage vor allem für kleinere und mittlere Geschäfte äußerst prekär. Die ersten Beschlüsse der neuen Bundesregierung hätten zudem die Hoffnung auf ein "halbwegs versöhnliches" Weihnachtsgeschäft kräftig gedämpft. Für dieses Jahr geht der HDE von einem Umsatzminus von nominal 2,5 Prozent aus. Für das kommende Jahr habe man die Prognose auf nominal 0,5 Prozent zurücknehmen müssen. Wegen der von der Bundesregierung verordneten Maßnahmen werde die Kaufkraft der Arbeitnehmer kräftig beschnitten und der Einzelhandel im nächsten Jahr Umsatzeinbußen von mehr als fünf Milliarden Euro erleiden, so Franzen.

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Bandai Namco and Koei Tecmo Expand European Distribution Partnership
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By Stephan Steininger 1 min read