Vivendi Universal Games (VUG) hat seine internationale Struktur neu ausgerichtet und regionale Gebietsleiter berufen. Christophe Ramboz, bisher President und COO International, verlässt das Unternehmen.

Vivendi Universal Games, hat einen weiteren wichtigen Schritt bei der Restrukturierung der Geschäfte unternommen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die internationale Struktur des Spielepublishers neu ausgerichtet. Kern war dabei die Trennung der Regionen Asien-Pazifik und Europa in zwei separate Units. Damit gibt es ab sofort drei regionale Gebietsleiter, die direkt dem CEO Bruce Hack unterstellt sind.

Zuständig für Nordamerika ist Philip W. O'Neil, der bereits im Mai zum President VUG Nordamerika ernannt wurde. Mit sofortiger Wirkung zum President Asien-Pazifik wurde Hubert Larenaudie befördert. Finanzvorstand Jean-Francois Grollemund wird ab 1. August als President für Europa zusätzliche Verantwortung übernehmen. Christophe Ramboz, bisher President und COO International, wird das Unternehmen verlassen und sich neuen Aufgaben widmen. Bis Ende Juli wird er dem Unternehmen für die Übergangsphase verbunden bleiben. Laut Unternehmensangaben soll die Aufteilung in drei separate Regionen eine bessere Fokussierung auf die jeweiligen Schlüsselregionen ermöglichen.

VUG hat das Jahr 2004 offiziell zum Jahr des Übergangs erklärt, das im Zeichen der Neuausrichtung und Verschlankung steht. Dies hatte sich bereits in den Quartalszahlen für die ersten drei Monate des Jahres als nötig erwiesen, in denen ein operativer Verlust von 45 Mio. Euro anfiel. Ende Juni wurde außerdem die Streichung von 350 Jobs in den USA bekannt. Genaue Angaben, in welchen Unternehmensbereichen Arbeitsplätze abgebaut wurden, gab es nicht. Allerdings wurde betont, dass die wohl wichtigste VUG-Entwicklertochter Blizzard von Stellenstreichungen verschont blieb.

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One-Third of German Gamers Create Content for Games
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By Marcel Kleffmann 2 min read