Investmentfirma verklagt Infinium Labs
Mitte November sollte die Phantom-Konsole von Infinium Labs in den Vereinigten Staaten ihren Einstand feiern. Die Veröffentlichung wurde zwischenzeitlich auf 2005 verschoben. Zudem bekommt der Hersteller nun auch Probleme mit einem Investmentpartner.
Es ist ruhig geworden um die Phantom-Konsole von Infinium Labs. Ursprünglich sollte das Games-on-Demand-System ab 18. November in den Vereinigten Staaten erhältlich sein. Inzwischen wurde die Veröffentlichung auf 2005 verschoben.
Der nicht erfolgte Start setzt den Hersteller inzwischen stärker unter Druck. So hat die Investmentfirma SBI USA eine Klage gegen Infinium angestrengt. Im Auftrag von Infinium sollte SBI dem Konsolenhersteller Finanzierungspartner vermitteln, wurde für die Dienstleistung laut Klageschrift aber nicht bezahlt. Wegen Vertragsbruch verlangt das Unternehmen nun von Infinium und dessen CEO Timothy M. Roberts Wiedergutmachung.
Infinium Labs sieht den Sachverhalt naturgemäß anders und reagierte mit einer Presseerklärung. Bisher sei keine schriftliche Bestätigung der Klage eingegangen. Zudem entbehrten die Anschuldigungen jeglicher Grundlage. Zwar habe man SBI beauftragt, neue Geldquellen zu erschließen, Vertragsabschlüsse seien aber zu keinem Zeitpunkt zustande gekommen.