IVD: Sony-Verleihkonzept ist wettbewerbsverzerrend
Der IVD hält das von Sony Computer Entertainment Deutschland angekündigte Verleihkonzept für Videotheken unter einer Größe von 300 Quadratmetern für "diskriminierend".
In einer Stellungnahme hat der IVD das von Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) angekündigte Vermarktungskonzept zum legalen Verleih von Spielesoftware zwar grundsätzlich begrüßt, hält es aber "nur im ersten Schritt für akzeptabel". Michael Schwerdtfeger, stellvertretender IVD-Bundesvorsitzender, erklärte: "Aufgrund seiner Mitgliederstruktur kann der IVD mittel- und langfristig kein Konzept unterstützen, welches wettbewerbsverzerrend wirkt und Outlets unter ca. 300 Quadratmetern Ladengröße diskriminiert. Dagegen würde der Verband im Spielfilmbereich mit allen verfügbaren Mitteln vorgehen. Ich bin aber optimistisch, dass sich hier im Laufe der Zeit noch etwas bewegen wird." SCED-Geschäftsführer Manfred Gerdes hatte erklärt, in dass ARAP (Authorised Rental Agency Partner) betitelte Verleihkonzept Videotheken ab einer Größe von 300 Quadratmetern aufnehmen zu wollen.
»