Japan: Konsolenmarkt schwächelt
Im Zeitraum 28. Oktober 2002 bis 5. Januar 2003 sind in Japan die Konsolenabverkäufe im Vergleich zum Vorjahr insgesamt deutlich zurückgegangen. Einzig der GBA konnte dank "Pokémon" leichte Steigerungsraten verzeichnen.
Nach aktuellem Zahlenmaterial des Fachzeitschriftenverlags Mediaworks sind die Gesamtabverkäufe von Konsolensystemen in Japan im Zeitraum 28. Oktober 2002 bis 5. Januar 2003 im Vergleich zum Vorjahr um 14,2 Prozent zurückgegangen. Mit verkauften 409.747 GameCube habe Nintendo ein Minus von 55 Prozent verzeichnet. Sony Computer Entertainment komme mit 966.089 verkauften PlayStation 2 auf ein Minus von 28 Prozent. Da Xbox zum Jahreswechsel 2001 in Japan noch nicht erhältlich war, entfällt hier ein Vorjahresvergleich. Glück für Microsoft: Mit 62.718 verkauften Xbox fällt die Bilanz deutlich schlechter aus als bei der Konkurrenz. Einzig Nintendos Game Boy Advance habe Steigerungsraten verzeichnen können. Dank dem Release von "Pokémon Rubin" und "Pokémon Saphir", die rund 1,7 Mio. Mal über die japanischen Ladentheken wanderten, zogen die Hardwareabverkäufe um 39 Prozent an. Enttäusch hätten hingegen die Softwareabverkäufe von "The Legend Of Zelda: The Wind Waker". Vom GameCube-Spiel seien "nur" 542.608 Units verkauft worden. Insgesamt präsentiere sich der Unterhaltungssoftwaremarkt laut Mediaworks aber stabil. Zeitgleich zum Rückgang bei der Hardware seien die Softwareabverkäufe um 23 Prozent gestiegen.