Zum gerichtlichen Vergleich zwischen Electronic Arts und Ascaron haben sich Jörg Rohrer, Direktor des deutschen EA-Studios, und Jörg Trouvain, Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland geäußert.

"Wir sind durch einige Mitglieder aus der Community darauf aufmerksam gemacht worden, dass der Datenbankeditor zu Ascarons neuestem Titel identische Daten aus unserer eigenen Datenbank enthält", erläutert Jörg Rohrer, Direktor des deutschen EA-Studios, die Ursache des Verfahrens. "Interne Recherchen bestätigten den Verdacht, denn in unseren eigenen Daten waren noch einige Fehler wie falsche Geburts- und Vereinsdaten von Spielern nicht behoben. Exakt dieselben Fehler tauchten in den Daten des Wettbewerbers auf, was bei einigen Dutzend verschiedener Daten kein Zufall mehr sein kann."

Neben Studioleiter Rohrer und dem Entwicklungsteam war auch der neue Deutschland-Geschäftsführer von EA, Jörg Trouvain, von Anfang an in den Fall involviert: "Gerade weil Marktführern häufig unterstellt wird, dass sie Wettbewerber mit allen Mitteln verdrängen, sind wir bei EA besonders sensibel, was unser Verhalten gegenüber dem Wettbewerb angeht. Es gehört zum Grundverständnis von Electronic Arts, jederzeit fair im Markt zu agieren. Die gleiche Fairness erwarten wir aber auch von unseren Wettbewerbern, gleich ob groß oder klein. Die unautorisierte Verwendung von Daten eines Wettbewerbers ist damit nicht zu vereinbaren."

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