"Jedi Knight 2" - Die Macht ist mit den Tüchtigen
Ein bekannter Brand ist hilfreich, doch nicht automatisch auch eine Garant für Verkaufserfolge. Aus diesem Grund setzt Activision nicht allein auf Mundpropaganda bei der Vermarktung von "Star Wars: Jedi Knight 2 - Jedi Outcast", sondern entzündet ein Werbefeuerwerk, das selbst die "dunkle Seite der Macht" zum Leuchten bringen könnte.
Es gibt viele Gründe, warum "Star Wars: Jedi Knight 2 - Jedi Outcast" eigentlich ein Selbstläufer sein müsste. Da wäre ganz generell die Erfolgslizenz "Star Wars", die 2002 dank des Kinostarts von "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" am 16. Mai eine neuen Push erhalten wird. Auf der anderen Seite spricht auch das Vorgängerspiel für sich: "Jedi Knight" hat es seinerzeit ('97) auf mehr als 100.000 verkaufte Units gebracht. Doch trotz dieses guten Umfelds weiß Activision Deutschland wie wichtig es ist, gerade auch solche Titel mit einer adäquaten Werbung zu unterstützen.
Schon Monate vor dem Start setzte der Publisher daher die PR-Maschinerie in Gang. Neben zahlreichen News, Previews und Tests in den verschiedensten SI-Magazinen, lief parallel eine nicht minder intensive Print-Kampagne. Flankiert wurden und werden diese Aktionen durch diverse Online-, Handels- und Fanclub-Promotions. Selbstverständlich soll sich der Medienhype durch umfangreiches PoS-Material inklusive Poster, Dummy-Boxen und Standees auch in den Handelsoutlets wiederfinden.
Last but not least setzt Activision auch auf TV-Spots, die im April geschaltet werden. Terminlich könnte der Publisher dabei nicht nur vom aufkommenden Medienhype zum neuen Kinofilm profitieren, sondern auch vom Engagement von ProSieben. Der TV-Sender zeigt im April sowohl die überarbeitete "Star Wars"-Trilogie als auch "Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung" zum ersten Mal im deutschen Free-TV.