Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest hat den Bericht "JIM 2005 - Jugend, Information, (Multi) Media" vorgelegt. Unter anderem ging aus den mehr als 1200 Telefoninterviews mit 12- bis 19-jährigen Jugendlichen hervor, dass die Jugendschutzbestimmungen bei Computer- und Videospielen allzu leicht umgangen werden können.

Dass auch in Deutschland Kinder und Jugendliche meist problemlos an nicht für ihr Alter geeignete Computer- und Videospiele gelangen können, belegt einmal mehr der aktuelle Bericht "JIM 2005 - Jugend, Information, (Multi) Media" des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. Aus den ca. 1200 Telefoninterviews mit Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren geht u.a. hervor, dass die Jugendschutzbestimmungen für Computer- und Videospiele allzu leicht umgangen werden können. Über drei Viertel der jugendlichen Computerspieler gaben an, ohne größere Probleme an Spiele gelangen zu können, die nicht für ihr Alter freigegeben sind.

Überwiegend werde die Ware über Freunde oder den Handel besorgt. Dabei gebe es keinen Unterschied zwischen stationärem Handel und Onlineshops. Nur für etwa ein Drittel der Befragten sind Internet-Tauschbörsen und Schulhof die erste Anlaufstelle, wenn es um Computerspiele geht. Als ernst zu nehmende Schwachstelle im System zeigt sich aber auch das Elternhaus. 18 Prozent der Befragten gaben an, entsprechende Spiele über die Eltern besorgen zu können.

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One-Third of German Gamers Create Content for Games
One-third of German gamers create content for games. The translation can be found further down the page. © game – Verband der deutschen Games-Branche

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By Marcel Kleffmann 2 min read