Mit einem deutlichen Ertragsplus hat JoWooD das erste Halbjahr abgeschlossen. Auch nach Marktanteilen konnten die Österreicher deutlich zulegen. Damit dürfte die Krisenzeit endgültig vorbei sein.

Der österreichische Publisher JoWooD hat das erste Geschäftshalbjahr 2004 mit Ende 30. Juni bilanziert. Die erneute Ergebnissteigerung nach Minderheiten von 260 Prozent im Jahresvergleich macht deutlich, dass nach dem Krisenjahr 2003 die Wende geschafft ist. 527.000 Euro nach Minderheiten verbleiben in den Kassen von JoWood. Der Umsatz liegt mit 7,3 Mio. Euro zwar deutlich unter dem des Vorjahrs, allerdings wurden im Vorjahr noch 6,9 Mio. Euro Umsatz mit den inzwischen eingestellten Distributionsaktivitäten erzielt.

Wie bereits berichtet, konnten die Österreicher ihren Marktanteil dank Toptiteln wie "SpellForce: The Breath Of Winter", "Transport Gigant" und "Söldner" im vergangenen Quartal erfreulich steigern. Das erste Halbjahr sei zudem insbesondere durch hohe Investitionen in Titel für das zweite Halbjahr und für den ambitionierten Titelkatalog 2005 gekennzeichnet gewesen, heißt es in der Bilanz. So seien die Investitionen in Titel wie "Spellforce II", "Gothic III" und "Gilde II" großteils bereits im abgelaufenen Halbjahr getätigt worden.

Im Vergleich mit anderen in Europa ansässigen Publishern ist JoWooD nach eigenen Angaben nun in die Top Five vorgerückt. Nicht mit eingerechnet sind dabei die Firmen aus USA und Japan, die auch in Europa die größten Marktanteile haben. Für das zweite Halbjahr ist der strategisch wichtige Einstieg in den Konsolenmarkt geplant. Auch hieraus erklärt sich der hohe Mindestauftragsbestand von deutlich über 40 Mio. Euro, der die JoWooD-Führung entspannt in die Zukunft blicken lässt.

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