Jugendschutz: eSport-Bund will mitarbeiten
Noch ist nicht klar, welche Ziele die Große Koalition im Jugendschutz wirklich verfolgt. Vorsorglich bot der deutsche eSport-Bund bereits jetzt seine Mitarbeit an, um Kinder und Jugendliche künftig effektiv vor möglicherweise schädlichen Einflüssen zu schützen.
Der Deutsche eSport-Bund (esb) will aktiv an einer möglichen Neugestaltung des Jugendschutzes durch die Große Koalition mitarbeiten. Diese hatte im Koalitionsvertrag unter dem Punkt "Aufwachsen ohne Gewalt" eine Verbesserung des Jugendmedienschutzes vereinbart von der die Regelungen für Computer- und Videospiele betroffen sein könnten. Der esb hat seine Bereitschaft zum Dialog mit entsprechenden politischen Gremien signalisiert, um Genre- und Wirkungsfragen zu klären. Auch den Aufbau von Maßnahmen zur Erhöhung der Medienkompetenz von Eltern, Pädagogen und Jugendlichen will der esb aktiv unterstützen. Als erste, konkrete Maßnahme könne der esb entsprechende Fortbildungsseminare durchführen.