Jupiter Research: Spielerdemographie im Wandel
Kaum ein deutsches Spiel hat sich bis dato in den USA verkaufen lassen. Dabei ist die Zielgruppe laut Jupiter Research leicht zu durchschauen: Der Durchschnittspieler ist Konsolero, 23 Jahre alt und Hardcoregamer.
Laut Jupiter Research unterliegt die US-Zielgruppe von Computer- und Videospielen derzeit einem Wandel. Dieser Wandel könne an drei Indizien festgemacht werden: Der durchschnittliche US-Spieler ist erwachsen, zumeist Hardcoregamer und bevorzugt anspruchslose Puzzle- sowie Brettspielumsetzungen. Jupiter Research beziffert das heutige Durchschnittsalter eines Computer- und Videospielers in den USA auf 23 Jahre. Der Anteil der Hardcoregamern soll bis 2007 um 40 Prozent auf 17 Mio. User anwachsen. Als Hardcoregamer definieren die Marktforscher Spieler, die sich mehr als 15 Stunden pro Woche mit Spielen beschäftigen. Dieses Resümee findet sich im aktuellen Jupiter-Research-Bericht "Audience Benchmark: Adult Video Game Adoption, Cross-Ownership and Usage". In dem zeitgleich vorgelegten zweiten Bericht "Market Forecast: Assessing Growth of Games Audience and Revenue" bestätigen die Markforscher, dass in den USA die meisten Umsätze immer noch über Konsolenplattformen generiert werden. Im Jahr 2007 werden laut Jupiter Research immerhin 61 Prozent aller US-Haushalte über eine Konsole verfügen. Das entspricht einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Status quo. In fünf Jahren werde sich der erwirtschaftete Umsatz der Interactive-Entertainment-Industrie auf 14 Mrd. Dollar belaufen.