Karstadt zentralisiert Warenbeschaffung
Im Zuge einer neuen Konzernstrategie soll der Einkauf neu strukturiert und Filialen in Gruppen eingeteilt werden.
Die Warenbeschaffung des Kaufhaus- und Versandhandelskonzerns KarstadtQuelle AG wird laut Konzernsprecher Thomas Diehl neu strukturiert. Der gesamte Einkauf soll künftig zentral aus der Holding gesteuert werden. Die Veränderung gehört zu der neuen so genannten "KarstadtQuelle 2007"-Strategie, die Vorstandschef Wolfgang Urban am nächsten Montag auf einer Bilanzpressekonferenz erläutern wird. Bereits Anfang des Jahres wurde beschlossen, die Verwaltungen der Karstadt-Töchter WOM und Schaulandt an ihren jeweiligen Stammsitzen aufzulösen und in Essen zu zentralisieren. Im Zuge der Neuerungen sollen auch konzerneigene Warenhäuser je nach Größe in neue Gruppen eingeteilt werden. Filialen mit mehr als 8000 Quadratmetern sollen "Boulevard Select-Haus" heißen, ab 12.000 Quadratmetern "Boulevard-Haus" und ab 25.000 Quadratmetern "Premium-Haus". Es wurde noch nicht entschieden, ob die vorerst internen Bezeichnungen später auch an den Warenhäusern in den Innenstädten zu lesen sind.
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