Zufriedene Gesichter bei der KarstadtQuelle AG. Im vergangenen Jahr hat der Handelskonzern Gewinn und Umsatz gesteigert. Nicht ganz so gut sieht das Ergebnis für das 1. Quartal 2002 aus. Welche Entwicklungen dafür verantwortlich sind, konnte das Unternehmen noch nicht ermitteln.

Der Handelskonzern KarstadtQuelle AG hat seine Bilanz für 2001 vorgelegt. Demzufolge hat das Unternehmen trotz des schwierigen Marktumfelds und der Kaufzurückhaltung der Verbraucher seine Umsatz- und Ergebnisziele erreicht.

Insgesamt 16,1 Milliarden Euro setzten die Vertriebslinien um, das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders legte der stationäre Einzelhandel mit einem Plus von 6,4 Prozent zu, der Versandhandel steigerte seine Umsätze um 1,9 Prozent. Vor Steuern (EBIT) erzielte KarstadtQuelle 333 Millionen Euro, 95 Millionen Euro mehr als im Fiskaljahr 2000.

Für das 1. Quartal 2002 fielen die Zahlen nicht ganz so rosig aus. Konzernweit ging der Umsatz um 4,9 Prozent zurück. Derzeit könne man noch nicht absehen, ob es sich dabei um einen temporären Effekt oder eine anhaltende Veränderung des Verbraucherverhaltens handelt. Deshalb, so heißt es, habe das Management ein Paket von Maßnahmen zur "vernünftigen Sicherung des Ergebnisses durch Erhöhung der Flexibilität" geschnürt.

Insbesondere soll die "Kostenbelastung entlang der Wertschöpfungskette" der Marktschwäche angepasst werden. Wegen der positiven Bilanz für 2001 wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 11. Juli eine Erhöhung der Dividende von 67 auf 71 Cent vorschlagen.

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By Pascal Wagner 6 min read