Auf die Pläne der Koalition aus Union und SPD, ein Verbot von "Killerspielen" zu prüfen, reagieren die Northstar Developers mit Verwunderung. Zunächst müsse die Politik die Begrifflichkeiten klären.

Auch die Northstar Developers haben in einer aktuellen Stellungnahme auf die Pläne von Union und SPD reagiert, ein Verbot von so genannten "Killerspielen" zu prüfen. Mit Verwunderung habe man den entsprechenden Passus im Koalitionsvertrag zur Kenntnis genommen, so die Entwicklervereinigung. Von der Politik forderte Northstar eine Definition des Begriffs "Killerspiele" ein.

Keinen Handlungsbedarf sieht Northstar, sollte ein mögliches Gesetz auf das Egoshooter-Genre abzielen. Die bestehenden Regelungen sieht der Verband als ausreichend an. Spielen mit fragwürdigen Inhalten wie expliziter Gewaltdarstellung drohe bereits jetzt eine Indizierung. Akuter Handlungsbedarf bestehe daher nicht. Auf der Agenda stehe nun der Dialog mit Politik und Medien, an dem sich auch Northstar beteiligen möchte.

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