Starke Umsatzeinbrüche im 3. Geschäftsjahresquartal konnte der Peripheriegerätehersteller Mad Catz durch einen Umbau des Portfolios und Einsparungen abfedern.

Der kalifornische Peripheriegerätehersteller Mad Catz konnte die sich abzeichnende positive Entwicklung der Geschäftszahlen aus dem Vorquartal nicht fortsetzen und musste in den konsumintensiven letzten drei Monaten des Jahres 2006 einen Umsatzrückgang von 19 Prozent hinnehmen. Im zum 31. Dezember beendeten 3. Geschäftsjahresquartal erwirtschaftete der Zubehörhersteller Umsätze von knapp 36,5 Mio Dollar (Vorjahr: knapp 45 Mio. Dollar). Trotzdem stand unterm Strich ein signifikant verbessertes Gesamtergebnis, da durch verschiedene Umstrukturierungsmaßnahmen deutlich weniger Kosten anfielen.

Diese konnten von 38,3 Mio. im Vorjahr auf knapp 26 Mio. Dollar gesenkt werden. Der Bruttogewinn stieg dadurch auf 10,5 Mio Dollar. 2005 waren es nur knapp 6,7 Mio. Dollar. Durch weitere Einsparungen in den Bereichen Sales und Marketing wurden auch die operativen Kosten um etwa 1,8 Mio. auf 2,4 Mio Dollar gedrückt. Das operative Ergebnis stieg so auf 5,5 Mio. Dollar. Der Nettogewinn beläuft sich auf etwa 3,7 Mio Dollar oder 70 US-Cent je Aktie - gegenüber den 5000 Dollar im Vergleichszeitraum eine ernorme Steigerung.

"Der Erfolg im 3. Geschäftsquartal beweist, dass unsere Strategie, weniger profitable Produkte abzustoßen und dafür Produkte mit höheren Gewinnspannen in unser Portfolio aufzunehmen sowie die operativen Kosten weiter zu senken, funktioniert hat", erklärt Darren Richardson, President und CEO Mad Catz. Eine wichtige Rolle hätten unter anderem "Gears Of War"-Lizenzartikel gespielt.

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