Majesco rutscht dramatisch ab
Nachdem im Juli überraschend Chairman und CEO Carl Yankowski geschasst wurde, gab US-Publisher Majesco eine Gewinnwarnung heraus. In der Bilanz für das dritte Quartal und den abgelaufenen Neunmonatszeitraum wurden die bereits tiefroten Prognosen nochmals getoppt.
Mit der Veröffentlichung der Bilanz für das am 31. Juli beendete dritte Quartal und die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres ist US-Publisher Majesco tief in die Krise gerutscht. Schon nach der überraschenden Trennung von Chairman und CEO Carl Yankowski gab das Unternehmen eine Gewinnwarnung heraus, die mit der nun vorgelegten Bilanz nochmals getoppt wurde. Bei 4,6 Mio. Dollar Umsatz schrieb Majesco im dritten Quartal ein operatives Minus von 38,6 Mio. Dollar. Im Vorjahr wurden bei 34 Mio. Dollar Umsatz 3,1 Mio. Dollar operativer Gewinn erzielt. Der Nettoverlust stieg nach 20,5 Mio. Dollar Gewinn im Vorjahr auf aktuell 37,5 Mio. Dollar an.
Nicht minder ernüchternd fällt die Bilanz für den Neunmonatszeitraum aus. Nach 75,6 Mio. Dollar Umsatz im Vergleichszeitraum kann Majesco nun nur noch 55,1 Mio. Dollar Umsatz ausweisen. Der operative Verlust beläuft sich auf 35,8 Mio. Dollar; netto klafft ein Loch von 37,8 Mio. Dollar. Das Unternehmen erklärt die schlechten Zahlen mit einem erheblichen Nachfragerückgang in den vergangenen Monaten. Zum 31. Juli verfügte Majesco noch über Cashreserven in Höhe von 10,3 Mio. Dollar.