Mattel hat jetzt einem Vergleich mit Aktionären zugestimmt, die den Kauf von TLC als nicht ganz koscher ansahen und klagten. Selbst nach zwei Jahren kommt Mattel das "schwärzeste Kapitel in der Unternehmensgeschichte" immer noch teuer zu stehen.

Als das schwärzeste Kapitel in der Unternehmensgeschichte gilt bei Mattel die 3,2 Mrd. Dollar schwere Übernahme des Info- & Edutainmentspezialisten The Learning Company (TLC) im Mai 1999. Nach nur einem Jahr trennte sich der Spielzeugriese wieder vom verlustreichen Ausflug in die Softwarebranche. Mittlerweile ist TLC bei Ubi Soft untergekommen, Mattel aber leidet immer noch. Aktionäre haben dem kalifornischen Unternehmen Nachlässigkeiten bei der Übernahme von TLC angekreidet und Klage eingereicht. Nach drei Jahren stimmte Mattel nun einem Vergleich zu. Insgesamt 122 Mio. Dollar müssen nun unter anderem das Unternehmen selbst sowie einige Vorstandsmitglieder an die Aktionäre zahlen.

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