Mehr Herz für den Mittelstand gefordert
Klaus Lennartz, Vizepräsident des Deutschen Wirtschaftsverbands, fordert mehr politische Aufmerksamkeit für den Mittelstand. An die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte Lennartz, den schleichenden Tod kleiner und mittlerer Betriebe zu stoppen.
Der Vizepräsident des Deutschen Wirtschaftsverbands, Klaus Lennartz, fordert von der Politik große Aufmerksamkeit für kleine Betriebe. An die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte Lennartz: "Sie muss eine Gute-Herz-Kanzlerin für den Mittelstand sein." Der Mittelstand zahle die meisten Steuern, beschäftige die meisten Arbeitnehmer und schaffe die meisten Lehrstellen, unterstrich Lennartz die Bedeutung der Mittelständler. Aufgabe der Politk sei es nun, das langsame Sterben zu stoppen. "Wenn ein Unternehmen mit 1000 Arbeitsplätzen Konkurs anmeldet, ist das Geschrei groß. Wenn aber 100 kleine Betriebe mit je zehn Mitarbeitern nicht mehr überleben können, hört keiner hin. Dieser schleichende Tod des deutschen Mittelstandes pumpt der deutschen Wirtschaft das Blut aus den Adern", so Lennartz.