Menzies zum EU-Entscheid: "Sind Opfer, nicht Täter"
Der ehemalige Nintendo-Distributor John Menzies hat sich in einer ersten Stellungnahme entrüstet über seinen Bußgeldanteil in Höhe von fast neun Mio. Euro geäußert. Schließlich habe doch Menzies erst Licht in die Sache gebracht.
Als "total unangemessen" bezeichnete John Menzies plc. den von der EU-Kommission für das britische Unternehmen festgesetzten Bußgeldanteil in Höhe von 8,64 Mio. Euro. Diesen Anteil soll der ehemalige britische Nintendo-Distributor an den insgesamt 167,8 Mio. Euro tragen, die das europäische Gremium in seiner jüngsten Entscheidung Nintendo und sieben Vertriebspartnern als Strafmaß für verquere Handelspraktiken auferlegt hat . Unangemessen sei die Strafe für Menzies vor allem deshalb, weil sich das Unternehmen gegenüber den Behörden sehr kooperativ gezeigt und viel zur Aufklärung des Falles beigetragen habe. "THE Game war mehr Opfer als Täter und nur in sehr geringem Umfang an den Vorgängen beteiligt", sagte Menzies-CEO David Mackay. "Wir werden jetzt vorsichtig alle Optionen ausloten."