Midas Computer Games ist von der britischen Muttergesellschaft mit einem Lieferstopp belegt worden. Grund sei ein interner Streit zwischen Vorstandsmitgliedern in England.

Die Midas Computer Games GmbH wird vorläufig keine neuen Midas-Titel in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreiben. Grund hierfür sei ein Streit zwischen Gründer/CEO Paul Share und weiteren Vorstandsmitgliedern bei der britischen Hauptgesellschaft Midas Interactive Entertainment Ltd. Der Zwist entstand, als Share, der auch Geschäftsführender Gesellschaft der deutschen Niederlassung ist, seine Posten in England aufgab. Midas Ltd. stellte daraufhin die Warenlieferungen an Deutschland ein. In einer ersten Stellungnahme pochte Share allerdings auf Exklusivverträge und warnte Mitbewerber, sich darüber hinwegzusetzen. "Die Vertriebsfirma, die Midas-Produkte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz anpackt, wird sofort eine Verfügung ins Haus geschickt bekommen", so Share. "2001 hat die deutsche Niederlassung fast 30 Prozent vom Gesamtumsatz der Midas-Gruppe gemacht. Und das einfach aufzugeben wäre geschäftlich gesehen sehr dumm", so Share weiter. Es werde zurzeit nur über Rechtsvertreter kommuniziert, aber er hoffe auf eine Versöhnung.

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